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Real Madrid will Gündogan - doch auch BVB möchte verlängern (BVB)

unbekannt, Samstag, 28. Dezember 2013, 16:22 (vor 2415 Tagen) @

Ja, genau. Als würde der BVB Gündogan plötzlich ein konkurrenzfähiges Gehalt bieten können. Das hat schon bei Lewandwoski, Sahin, Götze und Kagawa nicht funktioniert. Und das weiß Gündogan ganz genau, insofern braucht er auch nicht auf ein ominöses "Wunderangebot" vom BVB zu warten.

Schade, sportlich sind wir zwar momentan sicherlich in den Top 10 Europas, aber leider sind wir anscheinend nicht bereit die entsprechenden Gehälter zu zahlen. Noch nicht mal für unseren dünn besetzten Kader!
Trotz zweistelligen Millionengewinnnen, welche aus dem sportlichen Erfolg resultieren, der bald weg sein könnte, wird die Verschuldung eines längst wieder gesunden Vereins noch weiter zurückgefahren.
Wir können uns vielleicht keine 22 Topspieler leisten wie Real, Bayern oder Barca, aber doch wenigstens 11. Und mit leisten meine ich auch Weltklassegehälter für Weltklasse Spieler.
Aus dem einen Leistungsträger der uns bislang maximal pro Jahr verlassen durfte, werden mittlerweile zwangsläufig zwei. Man darf auch nicht die Negativspirale vergessen, die durch den ständigen Verlust der Leistungsträger ausgelöst wird.
Ohne Gündogan, Lewa, Reus, Hummels sind wir nicht mehr besser als Leverkusen und Konsorten. Dann dürfen wir uns als vollkommen entschuldeter Verein fragen warum es nicht mit der CL Quali geklappt hat. Dann wird man sich auch keine Weltklassespieler mehr leisten müssen. Das ist das Gleichgewicht auf das es hinauslaufen wird wenn Spieler zum halben Gehalt auflaufen sollen.
Schade, dass man jetzt nicht investiert um sich in der internationalen Spitze zu festigen und in der Bundesliga dauerhaft die Nummer zwei zu sein. Stattdessen wird das Bild des Sprungbrettvereins gefestigt.
Dass die konservative Strategie was die Gehälter angeht, immernoch mit der Überschuldung/negativerfahrung der 2000er Jahre gerechtfertigt wird, finde ich allmählich nicht mehr haltbar. Damals wurden auf Pump hohe Ablösen und Hohe Gehälter finanziert. Heute fährt man eine "Antipump Strategie", bei der nicht etwa die Katze im Sack gekauft wird, sondern die wichtigsten Säulen unseres Spiels verloren gehen. Das ist fatal. Es sollte uns etwas wert sein dies zu vermeiden. Der Ersatz ist nur im Glücksfall so gut wie das Original und inklusive Ablöse auch nicht billiger!
Eine Strategie kann auch zu konservativ sein und das scheint mir leider derzeit der Fall zu sein.

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